Fragen und Antworten

Frage:

Wie sicher sind meine Einlagen?


Antwort der Postbank von Daniel P.

Die Sicherheit Ihres investierten Geldes hängt im Wesentlichen von der Anlageform ab, also ob Sie mit Ihrer Investition als Eigen- oder Fremdkapitalgeber agieren.

Erwerben Sie Aktien, also Anteile an einem Unternehmen, gelten Sie als Eigenkapitalgeber. Im Falle einer Unternehmensinsolvenz wird Fremdkapital, dazu zählen bspw. Investitionen in Anleihen oder Kredite von Banken, bevorzugt aus der Insolvenzmasse bedient. Erst wenn alle Fremdkapitalgeber ausbezahlt wurden werden Eigenkapitalgeber berücksichtigt.

Fonds stellen dabei eine Besonderheit dar und sind komplett von einer möglichen Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt, denn sie gelten als Sondervermögen. Zudem verlangt der deutsche Gesetzgeber, dass jede Bank einer Entschädigungseinrichtung angeschlossen ist. Diese schützt 100 % Ihrer Einlagen bis 100.000 Euro und 90 % der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften.

Darüber hinaus gehört die Postbank dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an. Dieser existiert seit dem Jahr 1976 – und wird regelmäßig durch Zahlungen aller 180 teilnehmenden Banken gespeist. Durch unsere Mitgliedschaft kann jeder einzelne Kunde ohne Selbstbehalt mit bis zu 1,24 Milliarden Euro entschädigt werden. Damit sind faktisch alle Spareinlagen, Giroguthaben, Tagesgelder und Kreditkartenguthaben sowie auf den Namen des Inhabers lautende Sparbriefe zu 100 % gesichert.

Ein Erklärvideo zur gesetzlichen Einlagensicherung finden Sie hier und ein Erklärvideo zu Einlagensicherungsfonds hier.

(Stand: 03.01.2018 )

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